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Der Unterschied zwischen Ouzerí, Mezedopolio und Taverne

Ouzerí ist ein kleines Lokal, in dem vor allem Ouzo ausgeschenkt wird. Dazu werden Mezédes serviert. Das sind Kleinigkeiten aus regionalen Spezialitäten. Im Mezedopolio kannst du Snacks genießen, die du gemütlich bei einem Glas Wein, einem Bier, einem Raki oder einem Softdrink serviert bekommst. Diese Snacks sind traditionelle Spezialitäten. Also Salate, Käse oder einfacher gesagt: Hausmannskost. Tavernen sind kleine Restaurants, meistens kleine Familienbetriebe. Dort ist es günstiger als in normalen Restaurants, in denen es etwas gepflegter und entsprechend auch teurer ist. Es geht alles etwas lockerer zu und es kann und darf auch mal lauter werden. Das gehört einfach zum geselligen Genuss in Griechenland.

Ouzo & Co.

Ouzo darf ausschließlich in Griechenland und auf Zypern hergestellt werden: aus Kräutern und Gewürzen, vor allem natürlich Anis und Fenchel, sowie reinem Alkohol. Hochwertige Produkte werden mehrfach gebrannt und länger gelagert.

Für Griechen gehören zum perfekten Ouzo-Abend auch Freunde, viel Zeit zum Unterhalten sowie Wasser, Eiswürfel und Mezédes, also kleine Appetithäppchen. Der Ouzo wird selten pur, sondern fast immer verdünnt mit ca. zehn °C kaltem Wasser getrunken. Dadurch bekommt der ansonsten klare Ouzo seine milchig-trübe Färbung. Ouzo solltest du niemals lange im Kühlschrank lagern! Das führt zu Qualitätsverlusten. Und wenn du mal ein ganz besonderes griechisches Original kennenlernen willst, dann bitte hier entlang: www.ouzo12.de

Typisch griechisch: Oliven und Olivenöl

Es ist unglaublich, wo und wie oft einem die Olive in Griechenland begegnet. Ob in kleinen Schälchen zum Wein in der Taverne, eingebacken in duftendes Olivenbrot oder fein geschnitten als Zutat für leckere warme Gerichte. Deshalb gibt es Patros Genießerwürfel auch mit Oliven & Kräutern!

Olivenöl, das flüssige Gold Griechenlands, gibt es in allen Qualitäten und von unzähligen Erzeugern. Schließlich sind mehr als 60 % aller griechischen Ackerflächen mit Olivenbäumen bepflanzt. Und die Griechen verbrauchen im Schnitt 20 Liter Olivenöl im Jahr! Kein Wunder, denn die Olive ist ein typisch griechisches Gewächs: Auf Santorin fand man Blattabdrücke des Olivenbaumes, die 54.000 Jahre alt sind.

Original griechische Mezédes

In Griechenland sagt man: „Den guten Koch erkennt man an seinen Mezé- (gesprochen Mesé) Gerichten". Mezé-Gerichte oder Mézedes sind die kleinen Appetithäppchen, die du zu Getränken oder vor der Hauptspeise serviert bekommst. Sozusagen die griechische Version der aus Spanien bekannten Tapas.

Wenn du allerdings mit Freunden in einer typischen Taverne bist, gibt es keine klassische Aufteilung in Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachtisch. Vielmehr bestellt man zehn bis 20 verschiedene kleine Gerichte auf den Tisch, von denen man sich nach Belieben nimmt. Deshalb fördern Mézedes ganz nebenbei auch Geselligkeit und Gespräche, weil nicht jeder einfach vor seinem Teller sitzt und vor sich hinfuttert. Probiere es doch einmal zu Hause aus, wenn du Gäste hast, und bereite viele kleine Teller und Schüsseln mit kleinen Portionen vor, von denen sich jeder etwas nehmen kann. Deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt! Nur eines darf natürlich niemals auf der Mézedes-Tafel fehlen: unser Patros! Dazu noch ein Glas Wein und ein bisschen gute Musik und es wird ein wahrhaftig griechisches Erlebnis!

Griechische Geselligkeit

Neben der Akropolis gibt es noch ein weiteres griechisches Nationalheiligtum: das Essen in geselliger Runde! Denn egal wann, wo und wie man die Köstlicheiten des Landes genießt, ob zu Hause, unterwegs beim Picknick oder in einer quirligen Taverne, eines ist sicher: „Ein Grieche isst selten allein!“

In Deutschland ist es ja eher üblich, nach einem freien Tisch zu suchen, wenn man ein Lokal betritt. Das ist in Griechenland genau andersherum: Dort sucht man sich am liebsten einen gut gefüllten Tisch und quetscht sich gerade noch so mit dran.

Wenn du also das nächste Mal alleine oder auch zu zweit in ein Lokal gehst, dann lass doch den Griechen in dir heraus: Schaue nach netten, sympathischen Leuten, setze dich zu ihnen an den Tisch und du wirst sehen – der Abend wird ein besonderes Erlebnis!

Die Geschichte des Feta

Auch wenn Feta heutzutage rechtlich gesehen ausschließlich aus Griechenland kommen darf, verdankt er seinen Namen den Italienern! 1494 berichtete ein italienischer Reisender zum ersten Mal von einem Käse, der im Hafen von Chania in Scheiben geschnitten und in Salzlakefässern gelagert wurde. Das italienische Wort für Scheibe ist Fetta. Und das haben die Griechen im 17. Jahrhundert praktischerweise übernommen.

Weil man in Griechenland sehr stolz auf den Feta ist, ist man auch ganz besonders streng mit ihm! Er darf nur von traditionell gehaltenen einheimischen Schaf- und Ziegenrassen stammen. Aber selbst in Griechenland dürfen nur bestimmte Regionen ihren Weißkäse Feta nennen. Und zwar dann, wenn ihre Schafe beziehungsweise Ziegen dort ihr Futter von den Wiesen gefressen haben! Diese Regionen sind Thrakien, Epirus, Makedonien, Mittelgriechenland, Thessalien, Attika, Peloponnes und die Insel Lesbos.

Der Begriff Feta ist auch streng von der EU geschützt. Demnach muss er ein in Salzlake gereifter weißer Käse aus Schaf- und/oder Ziegenmilch sein und eben in den zuvor genannten Regionen hergestellt worden sein. Aber vor allem ist Feta unglaublich lecker, versteht sich!